Ein Bioveterinär-Institut in Wageningen, Niederlande, stellt als eines der ersten Institute ihre Botulismusdiagnostik auf eine neue tierfreie in vitro-Testmethode um und ersetzt damit den Maus-Bioassay.
Ein österreich-indisches Forschungsteam mit Forschenden vom Institut für Chemie und Technologie Biobasierter Systeme der Technischen Universität Graz und des indischen Vellore Institute of Technology (VIT) arbeitet an der Entwicklung von Hautimitaten, welche die native dreischichtige Gewebestruktur Epidermis, Dermis und Hypodermis mit Fettzellen nachahmen kann. Die Modelle werden mittels 3D-Druck in Form eines bestimmten Hydrogels gemeinsam mit lebenden Zellen produziert.
Das Startup Embryonet AI Technologies aus Konstanz hat beim Gründungswettbewerb "Digitale Innovationen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz einen der Gründungspreise gewonnen. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert.
Ein führendes internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung von Prof. Jürgen Knoblich vom Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (IMBA) hat in einer Nature-Publikation ein wichtiges Rahmenwerk vorgestellt, das die Arbeit mit Brain-Organoiden weiter verbessert.
Mit Hilfe von Big-Data-Ansatz gelang es einem internationalen Forschungsteam, ein Computermodell namens „Single-Cell Immune Aging Clock“ zu etablieren, mit dem sich Alterungsprozesse innerhalb einzelner Immunzellen bestimmen lassen.
Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung (BZKF) unter der Leitung des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) hat bereits zwei standortübergreifende Datenbanken als interaktive Informations-, Dokumentations- und Austauschplattform für die präklinische Forschung aufgebaut. Neben einer Datenbank für onkologische Tierversuchsmodelle gibt es die Organoid-Datenbank. Dadurch soll die Forschung effizienter, Genehmigungsprozesse verbessert sowie präklinische Modelle im Sinne des 3R-Prinzips optimiert werden.
Ein Deutsch-Israelisches Forschungsteam hat ein Organ-on-a-Chip-Modell zur Untersuchung der Entwicklung menschlicher Natürlicher Killerzellen (NK-Zellen) im Knochenmark entwickelt.
In diesem Jahr verleiht Ärzte gegen Tierversuche wieder den Herbert-Stiller-Preis für tierversuchsfreie Forschung. Der Verein setzt sich für eine innovative humanbasierte Wissenschaft ein und unterstützt diese mit einer durch Förderer ermöglichten Unterstützung in Höhe von 20.000 Euro. Forschungsanträge können bis zum 31. Mai 2025 eingereicht werden.
Um wirklich wirksame Arzneimittel gegen Pankreaskrebs entwickeln zu können, ist es notwendig, über die Wechselwirkung zwischen Tumorzellen und dem umgebenden Stroma Bescheid zu wissen. Deshalb sind solche In-vitro-Modelle bedeutend, die genau diese Wechselwirkungen simulieren können. Ein Forscherteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter der Leitung von Prof. Nicole Teusch in Kooperation mit dem Unternehmen Dynamic42 aus Jena ist genau dies gelungen.
Anfang März fand die Konferenz zur Bewertung der Sicherheit von Chemikalien ohne Tierversuche in Brüssel statt. Veranstalter waren die Europäische Kommission und die European Partnership for Alternatives to Animal Testing (EPAA). Teilnehmer waren Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Regulationsbehörden, NGOs und Verbände.