Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat den Tierschutzforschungspreis 2026 ausgeschrieben. Bis Ende März können Nominierungen für die Auszeichnung eingereicht werden.
Ab September diesen Jahres läuft in London ein neuer spezialisierter Bioingenieurstudiengang - der Master of Science Organ-on-a-Chip Technologies.
Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig pipettiert Molly, ein KI-basierter Roboter, 30.000 miniaturisierte Herzen, Lungen und Gehirne in der Mikrotiterplatte pro Monat für die Medikamentenforschung. Hiermit wollen sie Tierversuche zumindest reduzieren.
Das Max Delbrück Center und das Berlin Institute of Health in der Charité haben sich einem nationalen Netzwerk aus sechs Genomrechenzentren und dem Deutschen Humangenom-Phänomarchiv angeschlossen. Berlin ist damit ein operationaler Datenknoten für Genommedizin und omics-basierte Forschung.
Ein Forschungsteam unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) sowie des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik hat mithilfe menschlicher Hirn-Organoide untersucht, wie Veränderungen in wichtigen Strukturproteinen der Zelle zu schweren Entwicklungsstörungen wie Mikrozephalie führen.
Im Rahmen des GO-Bio initial Programm des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) wird ein Projekt gefördert, das Patienten-Organoide zur Identifizierung von Behandlungsmöglichkeiten kindlicher Lebererkrankungen entwickelt.
Vom 26. bis zum 29. Mai 2026 findet wieder der Microphysiological Systems World Summit statt, diesmal in Washington, DC. Es wird um Abstracts zu folgenden Themen gebeten:
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Maria Brehm, Biochemikerin an der Universität Siegen, hat ein 3D-Krankheitsmodell des Darms auf einem Mikrochip entwickelt. Untersucht wird damit die Rolle des von-Willebrand-Faktors bei der Entstehung von Darmblutungen.
Noch bis zum 9. Januar können sich Forscherinnen und Forscher für den Saarländischen Forschungspreis für Alternativen zum Tierversuch bewerben. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Mit einem 3D-Plazentamodell haben Forschende des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Dessau herausgefunden, dass die auch als Ewigkeitschemikalien bezeichneten PFAS die Funktionalität der Plazenta stören. Dadurch kann das Risiko einer Fehlgeburt erhöht sein.