Die Pharmazeutische Zeitung gab gestern einen interessanten Überblick über Betrugs"wissenschaft" im großen Stil. Der Beitrag basiert auf einer aktuellen Untersuchung der Northwestern University, publiziert in PNAS.

Wie die Europäische Validierungsbehörde EURL ECVAM in ihrem aktuellen Newsletter berichtet, wird ECVAM auf dem diesjährigen Weltkongress zu Alternativen zum Tierversuch (Motto 3Rs Integrating 3 Worlds - human, Animal and Environmental Health) Ihre neue KI-Datenbank mit dem Namen BioMedModelHub (BiMMoH) vorstellen. Sie verwendet maschinelle Lernverfahren, um wissenschaftliche Veröffentlichungen aus PubMed zu analysieren, Modelle mit hohem Translationspotenzial zu identifizieren und so die Reduzierung von Tierversuchen zu unterstützen.

Der britische Humanimal Trust mit Sitz in Eashing, Grafschaft Surrey, England, finanziert multidisziplinäre Forschung zur Unterstützung des Konzepts der One Medicine. Mit den Connections Awards wird die Entwicklung sektorübergreifender Partnerschaften und die Zusammenarbeit zwischen Human- und Tiermedizinern finanziert. Mit der Konzeption sollen auch Tierversuche ersetzt bzw. reduziert werden.

Die Foundation for the National Institutes of Health (FNIH) in den USA fordert die wissenschaftliche Gemeinschaft auf, Projektkonzepte für die Erforschung von New Approach Methodologies (NAMs) einzureichen. Ziel ist es, wissenschaftliches Vertrauen in humanbasierte Forschungsmodelle aufzubauen, wobei der Schwerpunkt auf der Akzeptanz durch die Behörden liegt.

Wie die Berliner Technische Universität gerade veröffentlicht hat, wird der einwöchige Laborkurs „Nukleinsäuretechnologien“ im Rahmen des Moduls „Molekulare Medizin“ für Studierende im Masterstudiengang Biotechnologie künftig ohne Hilfsstoffe oder Methoden durchgeführt, die auf der Verwendung von Tieren basieren. 

Mit diesem angesehenen Preis, der von der European Society of Toxicology In Vitro (ESTIV) gestiftet wurde, werden herausragende wissenschaftliche Beiträge zur Validierung und behördlichen Anerkennung von Alternativmethoden zu Tierversuchen gewürdigt.

Die Primary Tissue Pipeline zielt darauf, Forschenden der Charité den Zugang zu primärem, humanem Gewebe und Zellen zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen den vielen unterschiedlichen klinischen und forschenden Einrichtungen der Charité zu verbessern.

Lush Prize 2026

Donnerstag, 31 Juli 2025 11:41

Das britische Kosmetikunternehmen LUSH beginnt mit den Vorbereitungen für die nächste Vergabe des mit 250.000 £ dotierten Lush Prize.

Unter Verwendung von Zellkulturen hat ein Wissenschaftsteam der Max Perutz Labs am Biocenter-Campus in Wien in kooperation mit der amerikanischen Forschungsinitiative ASAP (Aligning Science Across Parkinson’s) in Chevy Chase, Maryland, verschiedene Signalwege beschrieben, die genutzt werden, um selektive Autophagie zu initiieren. Die Ergebnisse könnten genutzt werden, um neue Wege in der Parkinsonbehandlung zu suchen.

Wie die Europäische Kommission schreibt, entwickelt ein internationales Forschungsteam Organchip-Systeme, mit denen die Reaktionen menschlicher Organe simuliert werden können. Daraus entstehen schnellere, sicherere und zuverlässigere Alternativen der Arzneimittelprüfung.